Stand: Juli 2026
Marcel Jorkisch
Kiefernweg 24
29683 Bad Fallingbostel, Deutschland
E-Mail: info@offlineweb.de
GrumBuddy folgt dem Grundsatz der Datensparsamkeit: Es werden nur die Daten verarbeitet, die für die jeweilige Funktion erforderlich sind. Die App ist kostenfrei und werbefrei. Maßgeblich sind die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG); Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist die Einwilligung bzw. die Erfüllung der vom Nutzer angeforderten Funktionen (Art. 6 Abs. 1 lit. a und b DSGVO).
GrumBuddy ist ein persönlicher KI-Begleiter (Web-App) mit Notizen, Aufgaben, Erinnerungen und Chat-/Sprachfunktion. Die App wird privat betrieben und ist nicht kommerziell.
Konto (Google-Anmeldung), Notizen, Aufgaben, Erinnerungen, Chat-Verläufe, Einstellungen und hochgeladene Bilder werden in Google Firebase (Firestore/Storage, Region europe-west3 — Frankfurt; Anbieter: Google Ireland Ltd. bzw. Google LLC) gespeichert. Inhaltsdaten — Notizen, Aufgaben, Chat-Nachrichten und hinterlegte API-Schlüssel — werden feldverschlüsselt abgelegt (AES-256-GCM); die Schlüsselverwaltung erfolgt serverseitig, damit Erinnerungs- und Sprachfunktionen arbeiten können.
GrumBuddy arbeitet nach dem Bring-your-own-key-Prinzip: Chat- und Sprachinhalte werden zur Verarbeitung an den vom Nutzer selbst gewählten und konfigurierten KI-Anbieter übertragen (z. B. OpenAI, Anthropic oder Google). Es gelten die Datenschutzbestimmungen des jeweils gewählten Anbieters. Ohne konfigurierten Anbieter findet keine KI-Verarbeitung statt.
Gratis-Kontingent: Sofern aktiviert, können Nutzer ohne eigenen Schlüssel ein begrenztes tägliches Nachrichten-Kontingent nutzen; die Verarbeitung läuft dann über einen vom Betreiber bereitgestellten Schlüssel bei einem der oben genannten KI-Anbieter. Auch hier gelten die Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Anbieters; gezählt werden lediglich Datum und Anzahl der Nachrichten.
Nutzer können einzelne Notiz-Ordner mit anderen GrumBuddy-Konten teilen (per E-Mail-Adresse des Empfängers, Rolle „Lesen" oder „Schreiben"). Die Notizen eines geteilten Ordners sind dann für alle Mitglieder lesbar bzw. bearbeitbar; gespeichert wird zusätzlich, wer zuletzt geschrieben hat. Geteilte Notizen bleiben feldverschlüsselt (eigener Ordnerschlüssel). Eine Freigabe kann der Besitzer jederzeit widerrufen; bereits beim Empfänger angezeigte Inhalte können dadurch nachträglich nicht „zurückgeholt" werden.
Nutzer können für einzelne Notiz-Ordner Zugriffs-Token erzeugen (Model Context Protocol), um eigenen KI-Werkzeugen (z. B. Desktop-Assistenten) Lese- oder Schreibzugriff auf genau diese Ordner zu geben. Gespeichert wird nur ein Hash des Tokens sowie Nutzungsmetadaten (letzte Nutzung, Tageszähler). Inhalte, die über solche Token abgerufen werden, verarbeitet das jeweilige eigene KI-Werkzeug des Nutzers in dessen Verantwortung. Token lassen sich jederzeit widerrufen.
Nutzer können GrumBuddy freiwillig Zugriff auf ihren Google-Kalender, ihr Gmail-Postfach und/oder ihr Google Drive gewähren (OAuth-Einwilligung bei Google, jederzeit und je Dienst einzeln widerrufbar):
calendar.events):
GrumBuddy liest anstehende Termine, um sie im Gespräch und in
Hinweisen zu berücksichtigen. Termine werden nur auf ausdrückliche
Anweisung des Nutzers eingetragen.gmail.readonly —
ausschließlich lesend): GrumBuddy zeigt ungelesene
Mails (Absender, Betreff, Auszug) im Gespräch an und liest einzelne
Mails auf Wunsch vor. GrumBuddy kann keine E-Mails senden, ändern
oder löschen. E-Mail-Inhalte werden nicht dauerhaft
gespeichert — sie werden nur im Moment der Anfrage
verarbeitet.drive.file —
nur App-eigene Dateien): GrumBuddy kann auf Wunsch
Notizen als Markdown-Dateien in einen eigenen Drive-Ordner
(„GrumBuddy") exportieren, von dort importieren und Dateien mit
Notizen vergleichen. Der Scope beschränkt den Zugriff technisch auf
Dateien, die die App selbst angelegt hat — das übrige Drive des
Nutzers bleibt für GrumBuddy unsichtbar.Zugriffs-Token werden verschlüsselt und für die App-Nutzer unzugänglich gespeichert. Kalender- und Mail-Inhalte, die in ein laufendes Gespräch einfließen, werden — wie alle Gesprächsinhalte — an den vom Nutzer gewählten KI-Anbieter übertragen.
Die Nutzung von Informationen aus Google-APIs durch GrumBuddy richtet sich nach der Google API Services User Data Policy, einschließlich der Limited-Use-Anforderungen. Insbesondere werden Google-Nutzerdaten nicht verkauft, nicht für Werbung verwendet und nicht an Dritte übertragen, außer soweit für die vom Nutzer angeforderte Funktion erforderlich (Übertragung an den vom Nutzer gewählten KI-Anbieter zur Beantwortung seiner Anfrage).
Für Erinnerungs-Pushes wird Firebase Cloud Messaging verwendet; dazu wird ein Push-Token des Geräts gespeichert. Benachrichtigungen sind optional und lassen sich in den Einstellungen und im Browser deaktivieren.
Der Gerätestandort wird nur nach Browser-Freigabe und nur im Moment der Anfrage verwendet (z. B. Wetter, Fahrzeit) — er wird nicht dauerhaft gespeichert.
Es findet kein Verkauf von Daten, keine Werbung und kein Tracking durch Drittanbieter statt.
Nach der DSGVO hast du das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit sowie Widerruf erteilter Einwilligungen — formlos per E-Mail an den Verantwortlichen. Außerdem besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde.